Mobirise

Wie Feedback die Arbeit unterstĂĽtzt

VoiceToys-Geräte geben sofortiges Feedback: Stimme, Geräusch oder Bewegung des Kindes erhalten unmittelbar eine sichtbare, hörbare oder spürbare Antwort. Auf dieser Seite zeigen wir, wie Fachkräfte das in ihrer Arbeit nutzen – mit Beispielen aus dem Handbuch und Erfahrungen aus der Praxis.

Visuelles Feedback zur Stimme ist ein etablierter Bestandteil der Stimm- und Sprachtherapie, und multisensorische Stimulation wird in Ansätzen der sensorischen Integration (A. Jean Ayres) und im Snoezelen eingesetzt. Die Geräte sind ein Werkzeug in den Händen von Fachkräften; die Wahl der Ziele und Aktivitäten und die Beurteilung der Fortschritte bleiben die Entscheidung des Therapeuten.

Was jedes Gerät zeigt

  • VibeY — Reagiert auf: Tonhöhe und Lautstärke der Stimme. Feedback: farbiges Licht je nach Tonhöhe und sanfte Vibration je nach Lautstärke.
  • SpreadY — Reagiert auf: Lautstärke der Stimme, oder der Therapeut schaltet das Licht an einem bestimmten Stab direkt in der App ein. Feedback: Lichter an fĂĽnf Stäben, die nacheinander aufleuchten und den Eindruck vermitteln, wie sich die Stimme ausbreitet.
  • JumpY — Reagiert auf: Lautstärke, ein kurzes, lautes Geräusch (Klatschen) oder Bewegung vor dem Sensor. Feedback: Lichter auf dem Panel: Pegel, Farben und Spiele mit Linien.
  • SpaceY — Reagiert auf: der Therapeut wählt den Klang in der App. Feedback: Klang aus einem bestimmten Lautsprecher; Licht und Klang bestätigen eine richtige oder falsche Antwort.

Wie hilft die visuelle Darstellung der Lautstärke?

  1. Sofortiges Feedback. Das Kind sieht sofort, wie seine Stimme klingt: wie laut sie ist, wie lange sie dauert und wie sie sich verändert. So werden Eigenschaften der Stimme sichtbar, die das Kind sonst nur schwer verfolgen kann.
  2. Verbindung zwischen Stimme und Wirkung. Wenn das Licht auf die Stimme reagiert, erkennt das Kind den Zusammenhang zwischen dem, was es tut, und dem, was passiert. Das ist ein guter Einstieg ins Spiel und in die Zusammenarbeit mit dem Therapeuten.
  3. Lautstärke. Das Kind sieht, wann es zu leise oder zu laut spricht, und übt im Spiel, die Stimme auf der vereinbarten Lautstärke zu halten.
  4. Dauer und Rhythmus. Die Lichter zeigen, wie lange die Stimme anhält und welchen Rhythmus sie hat; so werden langes Vokalisieren, Pausen und Rhythmus spielerisch geübt.
  5. Motivation. Kinder wiederholen gern eine Aktivität, die ihnen sofort mit Licht „antwortet“. So kann der Therapeut Aufmerksamkeit und Wiederholung leichter aufrechterhalten.

Wie hilft vibrotaktiles Feedback?

  1. Ein weiterer Sinneskanal. VibeY wandelt Klang in sanfte Vibration um, sodass das Kind die Stimme auch spüren und nicht nur hören kann. Das ist besonders hilfreich für Kinder, denen der Hörkanal weniger zugänglich ist.
  2. Arbeit mit Kindern mit Hörschädigung. Vibration und Licht geben Informationen über die Stimme, die sich nicht allein auf das Hören stützen.
  3. Multisensorisches Lernen. Wenn Hören, Sehen und Tasten gleichzeitig beteiligt sind, können viele Kinder der Aufgabe leichter folgen und bleiben länger dabei.
  4. Motivation und Zusammenarbeit. Die Vibration zu spüren, sobald die Stimme erklingt, ist für Kinder interessant und belohnend und fördert die aktive Teilnahme.

Beispiele aus der Praxis

  • Das Bild färben (VibeY): Das Kind wählt eine Umrisszeichnung, die der Therapeut auf VibeY legt, und „färbt“ sie mit Licht, indem es den Namen des Gegenstands in verschiedenen Tonhöhen singt. Handbuch
  • Vokal-Dauer (SpreadY): Das Kind singt einen Vokal so lange wie möglich; die Stäbe leuchten, solange die Stimme anhält, und die Sekunden werden gezählt. Handbuch
  • Nah Fern (JumpY): Das Kind bewegt sich auf den Sensor zu und von ihm weg, und die Lichter auf dem Panel steigen und sinken: die Begriffe nah und fern durch Bewegung. Handbuch
  • Erraten Wo (SpaceY): Die Lautsprecher stehen rund um das Kind; es merkt sich Folgen von Klängen und die Orte, von denen sie kamen, und wiederholt sie. Handbuch

Aus der Praxis von Fachkräften

„Mit dem VoiceToys-System lassen sich verschiedene rhythmische Strukturen als Vorbereitung auf das Sprechen von Wörtern und später Sätzen üben. In der Arbeit mit Kindern, die sich nicht spontan lautlich äußerten, hat es mir sehr viel bedeutet. Wenn ein Kind mit seiner eigenen Stimme Effekte auf dem VoiceToys-System erzeugte, wirkte das wie Zauberei!“
— Katarina Radaković, M.A. Sonderpädagogin, Hörgeschädigtenpädagogin, Grundschule „Radivoj Popović“, Belgrad

„Der Einsatz des VoiceToys-Systems in der Praxis ist aus mehreren Gründen nützlich: moderne, unterhaltsame und kreative Aufgaben, die sich an die Bedürfnisse der logopädischen Praxis anpassen lassen. Mir hat es Spaß gemacht, sie zu nutzen!“
— Tanja Milovanović, Aphasiologin, „Logoped za odrasle“, Belgrad

„In der Arbeit mit Kindern liegt der Schlüssel in Fantasie, Emotion und Ausdruck – und genau da ist VoiceToys ein starker Verbündeter. Wenn die Lichter angehen und die Klänge ertönen, ist es unsere geheime Zutat für Stunden, die Kinderherzen erobern!“
— Jelena Stošić Jović, Doktorandin, „Učiteljica koja ne želi da odraste“, Lebane

„Die Kinder haben VoiceToys als Neuheit im Bereich der assistiven Technologie angenommen, und den Lehrkräften ermöglicht es kreativen und innovativen Unterricht. Zugleich erleichtert es das Lernen, weil wir bei Kindern auf spielerische Weise bestimmte Fähigkeiten und Begriffe entwickeln können.“
— Aleksandra Bukovica, Schulleiterin, Grundschule „Miloje Pavlović“, Belgrad

Sicherheit

Vor der Arbeit prüft die Fachkraft, ob das Kind empfindlich auf Licht, Schall oder Vibration reagiert, und passt die Gerätefunktionen entsprechend an. Die Geräte erzeugen wechselnde und blinkende Lichter; bei Kindern mit Epilepsie oder früherer Reaktion auf blinkendes Licht lesen Sie die Warnhinweise in der Anleitung.

VoiceToys-Geräte sind ein Werkzeug in den Händen von Fachkräften. Die Wahl der Ziele und Aktivitäten und die Beurteilung der Fortschritte bleiben die Entscheidung des Therapeuten. Die Geräte sind nicht für die selbstständige Nutzung durch Kinder bestimmt.

VoiceToys ist kein Medizinprodukt und nicht zur Diagnose oder Behandlung bestimmt. Es ist als unterstützendes Hilfsmittel für Fachkräfte bestimmt.

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